Update: Wie die Anti-Atom Gruppe SOFA Münster berichtet wird es im Juni doch noch keine Atommülltransporte nach Ahaus geben.

In Duisburg-Wanheim betreibt die Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) eine zentrale Konditionierungsanlage für Atommüll. Die Atomanlage ist nur einige Meter vom Wohngebiet entfernt und der Bahnanschluss geht über unbeschrankte Bahnübergänge durch den Stadtteil. Seit mehr als 20 Jahren konditioniert die GNS große Teile des schwach- und mittelradioaktiven Atommülls aus deutschen AKWs in Duisburg. Da der Atommüll lagerungsunfähig verpackt wird, sind unzählige Atommülltransporte von und nach Duisburg notwendig.
Es wird befürchtet, dass ab dem 7. Juni die Atommüllfuhren per Bahn nach Ahaus zu transportiert werden. Es wird davon ausgegangen, dass weder GNS noch die Polizei keinen großen Aufwand wollen, sondern den Transport möglichst still vorantreiben werden.
Die Transporte können sowohl per Bahn als auch per LKW kommen.

Mögliche Transportrouten:

  • Von Jülich müssten die Züge über Köln und Düsseldorf/Neuss/Krefeld zunächst nach Duisburg.
  • Von Duisburg-Wanheim geht es zunächst zum Güterbahnhof DU-Hochfeld und dann weiter über Oberhausen–Bottrop–Gladbeck–Ge lsenkirchen–Recklinghausen–Wal trop Lünen. Von dort über Lüdinghausen–Dülmen–Coesfeld nach Ahaus.

Was also tun?

Die GNS-Atommüllkonditionierungsanlage in Duisburg-Wanheim, sowie die betroffenen Bahnstrecken zwischen Duisburg und Ahaus sollten stärker beobachtet werden. Auffälligkeiten(Polizei, Hubschrauber und/oder sonstige Bewegungen), sollten umgehend ins Münsterland gemeldet werden(info@kein-castor-nach-ahaus.de und sofa-ms@web.de).

Seid spontan und flexibel. Wer direkt informiert werden will, kann sich über info@kein-castor-nach-ahaus.de in die Notfall-Alarmlisten eintragen lassen.

Mehr Infos gibts hier.